Archive for April, 2008

Neue CD’s und Punchlines

Friday, April 4th, 2008

Es geht doch nichts über das Gefühl, wenn man eine neue Band findet.
Man hört ein einzelnes Lied, informiert sich über die Band, kauft das Album und auf einmal hört man im Auto nichts anderes mehr.
Kennt jeder, oder?

Genau das Selbe passiert, wenn einem eine Punchline einfällt.
Man denkt über irgendwelche abstrusen Themen, wie massive Ausscheidungen, nach und plötzlich fällt einem eine Pointe ein.
Herrlich!

B-Movies strike back!

Sunday, April 6th, 2008

Hier kann man Bilder vom Set des Dragonball Realfilms sehen. Zumindest solange, bis es dem Studio auffällt.

Dragonball hat mich persönlich vor vielen Jahren zum zeichnen gebracht. Überhaupt ist Dragonball das Naruto der 90iger.
Wenn ich mir jetzt die Bilder anschaue, besonders Justin Chatwin als Son Goku, bekomme ich einen leichten Brechreiz. Das sieht aus, wie ein B-Movie aus den 80iger Jahren.

Aber nun gut. Es sind Bilder vom Set.
Nicht sehr aussagekräftig.
Hoffentlich.

Quelle: bereitsgesehen.de

Nintendo’s Zielgruppe

Monday, April 7th, 2008

Heut morgen auf dem Weg zur Arbeit sprang mich ein großes oranges Plakat an.
“Über 30 Party in der Beethovenhalle Bonn”.
Und wer hat sich die größte Fläche als Premiumpartner, noch vor Wella und Hit Radio Antenne, gekrallt?
Na?
Nintendo!

Es ist ja allseits bekannt, dass Nintendo mit der Wii eine möglichst große Zielgruppe ansprechen will. Anscheinend bezieht sich das jetzt nicht mehr nur auf junge und alte Leute, sondern auch auf alle dazwischen.
Irgendwie logisch, wenn man es sich genau überlegt…

Hellboy 2

Wednesday, April 9th, 2008

OK es sind nicht die frischesten Neuigkeiten, aber der Hellboy II Trailer sieht absolut genial aus.

Den ersten Teil habe ich auf einem 24-Stunden Flug gesehen. 3 Mal.
Trotzdem fand ich ihn etwas… nun ja, flach. Zu viele unnötige Gags.
Nichtsdestotrotz war es ein guter Film und Ron Perlman hatte die Rolle gefunden, für die er geboren wurde.

Dann, letztes Jahr, war ich von Pan’s Labyrinth (ebenfalls vom Hellboy Regisseur Guillermo del Toro) absolut fasziniert. Besonders das Design hat es mir angetan.
Die Fabelwesen aus dem Labyrinth sehen denen im Hellboy II Trailer nun sehr ähnlich und das lässt hoffen.
September ist leider noch so weit entfernt.

PS: Wenn dieser Film gut wird, dann wird del Toro das für Fantasy, was Christopher Nolan (Memento, The Prestige, Batman) für düstere Filme mit durchdachter Story ist.
Die beiden sehen sich sogar ähnlich….

How to make Webcomics – Rezension

Thursday, April 10th, 2008

Einige werden schon davon gehört haben, “How to make Webcomics” von Brad Guigar, Dave Kellett, Scott Kurtz und Kris Straub ist erschienen.
Für alle Anderen eine kurze Zusammenfassung:
How to make Webcomics ist ein Buch, geschrieben von vier Autoren, die sehr erfolgreiche Webcomics betreiben (siehe Quellen ganz unten).
Zusätzlich zum Buch gibt es seit einigen Monaten, erst wöchentlich, mittlerweile unregelmäßig, einen Podcast, “Webcomics Weekly”.
Der Podcast an sich ist schon äußerst informativ, einige Inhalte überschneiden sich (so ist das Motto des Buches “It worked for us, it can work for you” im Podcast, sozusagen live, entstanden), andere Inhalte sind Zusatz.

Bestellen kann man das Buch als Europäer am Besten über die vier Onlineshops der Autoren. Ich persönlich habe mein Exemplar bei Dave Kellett bestellt und war absolut überrascht, dass das Paket in nur 9 Tagen den Weg über den Atlantik geschafft hat (und da lagen die Osterfeiertage dazwischen).
Lob an Dave Kellett!

In 13 Kapiteln werden alle wichtigen Themen, mit denen ein Webcomickünstler sich auseinandersetzen sollte behandelt.
Angefangen beim Charakterentwurf, über Formatierung der Bilddateien, Website Design, Interaktion mit dem Lesern, usw. bis hin zu fortgeschrittenen Themen, wie Merchandising oder Werbung auf der Website.
Dabei wird ein Kapitel immer von einem der vier Autoren behandelt und die anderen drei geben zwischendurch in Sprechblasen ihren Senf dazu.

Bevor ich zu meiner Bewertung komme, folgendes:
Das Buch richtet sich an Fortgeschrittene. So gibt es keine explizite Anleitung, wie man z.B. am besten Gesichter malt.
Die Autoren gehen sogar so weit, einen professionellen Level vorauszusetzen. Ganz so extrem ist es aber nicht.

How to make Webcomics hat sich für mich absolut ausgezahlt. Es enthält eine ungemeine Fülle an Informationen.
Als Beispiel halte ich jetzt die Zwischenräume meiner Panels weiß. Das lässt den Strip nicht so schwer wirken. Ein simpler Trick, der mir aber nie aufgefallen ist.
Die späteren Kapitel sind ebenso interessant, für mich aber (noch nicht) von Belang.
Merchandising steht bei Zoohausen noch in den Sternen, aber der Grundstein dafür, die Interaktion mit den Lesern und das Etablieren des eigenen Namens, diese Themen werden ebenso gründlich behandelt.

Als netter Bonus finden sich einige Strips auf jeder Seite, die das Kapitel kommentieren und es gibt detaillierte Besprechungen mehrer Comics.

Betrachtet man die aktuelle Dollarsituation sollte man vor November (wenn Obama Präsident wird und der Dollar wieder steigt :P ) zuschlagen.
Und zwar jeder, der sich ernsthaft mit Webcomics auseinandersetzt.
Ich persönlich strebe nicht an, meinen Lebensunterhalt mit meinem Comic zu verdienen, nichtsdestotrotz bemühe ich mich, mir einen guten Namen zu machen.
How to make Webcomics hilft dabei.

Hier die Webseiten der vier Autoren/Künstler:
Tut den Jungs einen Gefallen und kauft euch das Buch nicht über Amazon oder ähnliches, sondern über die Seiteneigenen Shops eures Lieblingscomics.
Da verdienen sie zum Einen mehr dran und außerdem kann man für ein paar extra Dollar einen netten Kommentar und eine Skizze bekommen.

Sheldon Comics
PVP Online
Starslip
Evil Inc.

Wenn ihr zuschlagt, lasst mich wissen, was ihr davon haltet.

Johnny Lee

Monday, April 14th, 2008

Heute bin ich bei Joystiq.com auf ein Video von Johnny Lee gestoßen.  
Ich hatte noch nie etwas von ihm gehört, dabei sind seine Videos absolut erstaunlich.

Johnny Lee schöpft völlig neue Techniken aus einer Wiiremote, und zwar nicht aus dem Bewegungssensor, sondern aus der Infrarotkamera in der Spitze.

Hier kann man sich sein neuestes Video ansehen.

Ebenfalls bemerkenswert finde ich Lee’s Einstellung zu YouTube gegen Ende des Videos.
Er sieht die Videoplattform nicht, wie viele Andere, als Müllhalde für Datenschrott an, sondern als Möglichkeit für Leute mit Ideen, diese mit einem riesigen Publikum zu teilen.

Ich denke die Wahrheit liegt zwischen den Meinungen. Lee’s Argument stimmt natürlich, allerdings ist YouTube, allein schon durch die Datenmenge, ungemein unübersichtlich.
Sehr interessante Videos finden sich zwischen Fluten sinnloser Videos und verschwinden darin viel zu sehr.
Auch die Featured Videos helfen da nicht weiter.
Von der Kommentarfunktion fange ich erst gar nicht an.

Im Endeffekt bleibt YouTube wohl das, was Johnny Lee eigentlich meinte.
Die kostenlose Möglichkeit ein Video zu hosten und mit einem browserfähigem Player abzuspielen.
Für jeden und zu fast jedem Zweck. Es lebe die Freiheit… oder so.

Quellen:
Joystiq
Johnny Lee’s Blog